«Die Dinge loslassen bedeutet nicht, sie loszuwerden. Sie loslassen bedeutet, dass man sie sein lässt.»

Jack Kornfield

Wie läuft ein BiB-Workshop ab?


Ich lehne mich hier an die detaillierten Beschreibungen auf der deutschen Website der Birth into Being-Methode an und danke Stefan Liekam für die Ausarbeitung der ausführlichen Erläuterungen!

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Die Birth Into Being-Methode bietet viele verschiedene Prozesse, Übungen und Meditationen, die Elena Tonetti-Vladimirowa, die Begründerin von Birth Into Being vor weit mehr als dreißig Jahren zu entwickeln begann und auch in Zusammenarbeit mit ihren Schülern ständig weiterentwickelt.

 

Ein Workshop in der Birth Into Being-Methode beinhaltet mehrere der möglichen Prozesse und Übungen, je nach dem Level des Workshops und je nach den Teilnehmern.

 

Die in den Prozessen befolgten Abläufe und Prinzipien sind zwar vorgegeben, dennoch sieht kein Prozess aus wie der andere und kein Wochenende verläuft wie das vorhergegangene.

Intuition spielt immer wieder eine wesentliche Rolle, denn je intuitiver bei der Anwendung der Abläufe und Prinzipien vorgegangen wird, umso tiefer kann ein Prozess gehen und umso schneller kommt es auch innerhalb des Prozesses zur angestrebten Lösung. Wobei die Lösung grundsätzlich nicht vorgegeben wird, sondern sich, genauso wie der Weg zur Lösung, als Teil des Prozesses entwickelt.

 

Der Leiter/die Leiterin eines Birth Into Being-Workshops wird bewusst nicht als „Trainer“, sondern als „Facilitator“ (Vermittler) bezeichnet. Es geht in den Prozessen und Übungen der Birth Into Being-Methode nicht darum, etwas zu „trainieren“ oder zu „lehren“. Sondern darum, zu ermöglichen, dass etwas entsteht, was zuvor nicht entstehen konnte.

 

Die verschiedenen Prozesse der Birth Into Being-Methode werden erläutert und erklärt, der Ablauf folgt dann jedoch immer auch den eigenen Gesetzen des Augenblickes und ist abhängig von der Einsatzbereitschaft der Teilnehmer. Und in diesem Freiraum, der innerhalb der Teilnehmer, der Prozesse, durch die Intuition der Leiter und der einzelnen Teilnehmer und durch die Energie des Raumes entsteht, werden in den Teilnehmern innere Harmonisierungs-, Ganzwerdungs- und in diesem Sinne Selbstheilungsprozesse ausgelöst, die grundlegende und dauerhafte Veränderungen bewirken.

 

Es gibt während des Workshops Prozesse, die direkt vom Facilitator vermittelt werden und Prozesse, die unter Anleitung in Kleingruppen durchgeführt werden. Einige der Prozesse finden in Form von Meditationen statt, während andere eher schamanischen Charakter haben oder an „magisches Theater“ erinnern.

 

In den Prozessen finden sich Elemente, die sich in anderen Techniken oder Traditionen finden und adaptiert bzw. angepasst wurden, wie etwa Pesso-Arbeit oder Elemente aus Aufstellungen. Darüber hinaus finden sich Elemente, die ganz neu sind. Und dieses Zusammenspiel der verschiedenen Elemente ermöglicht ein tiefgreifendes Erleben von Heilung im weitesten nämlich ursprünglichsten Sinn, an den Wurzeln unserer Prägungen.

 

Birth Into Being Workshops folgen keiner festen Struktur, sondern werden in erster Linie durch die Prozesse bestimmt, die im Rahmen der Workshops vermittelt werden. Die Workshops werden in verschiedene Level eingeteilt, die jedoch keinen rigiden Lehrplan beinhalten, sondern sich nach dem Ablauf der Prozesse, dem Bedürfnis der Gruppe, der Entwicklung und der individuellen Themen der einzelnen Teilnehmer richten kann.